Jahreshauptversammlung 2018

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Wir haben in der Jahreshauptversammlung am Sonntag einen Umbruch in der Vorstandschaft vorgenommen. Zum Nachfolger des nun stellvertretenden Kommandanten Alexander Pilfusek als Vorsitzenden wählten unsere Mitglieder Achim Helgert. Das einstimmige Votum galt auch für Stefan Frischholz als stellvertretender Vorsitzender (bisher Markus Zetzl) sowie Maximilian Janker als Schriftführer (davor Bernhard Götz) und Kassier Jürgen Schiller (wie bisher). Das Führungsteam ergänzen die Beisitzer/innen Alexandra Janker, Kerstin Zetzl, Tobias Dunkl und Niklas Krapf.

"Ich denke, wir haben es in den vergangenen Jahren geschafft, eine Art Feuerwehr 4.0 - wie es die Wirtschaft ausdrücken würde - zu entwickeln", fand Pilfusek, als er auf stets sehr gute Veranstaltungen zurückblickte und feststellte: "Wir sind von einer reinen Männerdomäne, wie es Wehren früher waren, zu einer gemischten Truppe geworden." Als Beispiel nannte unser Vorsitzende, der eingangs die Verdienste des im Dezember 2017 verstorbenen Ehrenlöschmeisters und langjährigen Beisitzers Josef Wolf gewürdigt hatte, die Damengruppe. "Sie ist keine Eintagsfliege und erfolgreich." Und so fand er: "Bei unserer Mannschaft bin ich mir sicher, dass wir auch für die Zukunft gut aufgestellt sind."

Pilfusek erinnerte in der Rückschau auf 2017 unter anderem an den Eintrag in das Vereinsregister als "gemeinnützig anerkannter Verein" und bezeichnete unser Dorffest im August als einen der Höhepunkte. Dazugekommen waren seinen Aussagen zufolge auch jede Menge Feste und Veranstaltungen, ob innerhalb oder außerhalb der Gemeinde. Werbung machte er für die Stammtischrunden - "sie sind immer gut besucht" - und wies auf die Fortschreibung der Chronik unter der Federführung von Achim Helgert hin. Die Damengruppe ist laut Pilfusek Initiatorin für die Teilnahme am Faschingszug. "Jeder kann mitmachen", sagte er dazu und kündigte auch für dieses Jahr jede Menge Aktionen an.

Schade fand unser Vorsitzender, "wenn man ab und zu hört, dass sich eine Feuerwehr nicht rentiert". Und so stellte er fest: "Eine Feuerwehr hat sich schon gelohnt, wenn irgendwo ein Leben gerettet worden ist." Deshalb findet er Vorfälle bitter, "wenn Menschen, denen selbst geholfen worden ist, den Sinn der Feuerwehr immer noch nicht verstehen". Für falsch hält er außerdem die Beteiligung der Feuerwehren an den Heizkosten für die Gerätehäuser. "Man hält Haus und Gerät in Ordnung und ist rund um die Uhr für den Brandschutz und anderes da, und da muss die Gemeinde auch für diesen Teil des Unterhalts sorgen. Andere Arbeiten im und am Gerätehaus werden ja schon durch die Feuerwehrler erledigt."

Als Höhepunkt in den neun Jahren als Vorsitzender nannte Pilfusek das 125-jährige Gründungsjubiläum unter der Regie seines Stellvertreters Markus Zetzl und sprach zusammenfassend von einem ausgezeichneten Klima im Verein. Für 30-jährige Mitgliedschaft zeichnete er zusammen mit Zetzl Gerald Frischholz, Stefan Frischholz und Andreas Götz aus. Neu im Verein hieß er neben Markus Meyer und Florian Schwarz den in der Versammlung dazugestoßenen stellvertretenden Kommandanten unserer Patenfeuerwehr Altenhammer, Florian Moser, willkommen.

Beifall erhielt außerdem Kassier Jürgen Schiller, dem Judith Götz vorzügliche Buchführung bescheinigte. Geprüft hatte sie die Unterlagen zusammen mit Wolfgang Piehler.

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"Ehrenamtliches Engagement ist nicht alltäglich", wusste Achim Helgert. Unser neuer Vorsitzende schätzte den "guten Mix aus älteren und erfahrenen sowie jungen Leuten" und versicherte, nach und nach junge Leute einzubauen und in die Verantwortung zu nehmen. Als eine der künftigen Aufgaben nannte er die Erneuerung des Gerätehauses. Den Teamgeist in der Feuerwehr stellte noch zweiter Bürgermeister Josef Woppmann heraus.