JHV 2015

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Bei unserer Wehr hat sich 2014 wieder viel getan. Unser Vorsitzender Alexander Pilfusek, der wie sein Stellvertreter für weitere drei Jahre an der Spitze steht, freute sich in der Jahreshauptversammlung im Vereinslokal „Zur Heimat“ auch, „dass wir mit Anita Falk, Heike Enk, Veronika Woppmann, Friedrich Giesecke und Thomas Rimgaila fünf Neumitglieder gewonnen haben.“

„Damit haben wir jetzt 141 Mitglieder“, ließ Pilfusek, der an den im Mai gestorbenen Ludwig Bock erinnerte, wissen. Der Rückblick beinhaltete sowohl die eigenen Aktivitäten, darunter vor allem das auf große Resonanz gestoßene Dorffest, als auch die Teilnahme an vielen Festen und Veranstaltungen. Bestens angenommen wird nach den Worten des Vorsitzenden der monatliche „Feuerwehr-Stammtisch“. Bei einem der letzten sei ihm aufgefallen, dass die alte Stammtischlampe nicht mehr hing, da der Zahn der Zeit an ihr nagte. Daher war es unserem Vorsitzenden eine Freude, die restaurierte Lampe wieder an Vereinswirt Josef Götz überreichen zu können. „Ich hoffe, dass sie nun wieder lange den Stammtisch erhellen kann“, wünschte er sich. Auch die Silvesterparty bezeichnete er als „Erfolg auf der ganzen Linie“. Dank sagte Pilfusek nicht nur dem Vorstandsteam und den Mitgliedern, sondern auch der Gemeinde für die Erneuerung der Heizungsanlage im Gerätehaus. Zusammenfassend sprach er von einer „fast einzigartigen Kameradschaft“, die sich bei vielen Aktionen zeige. „Besonders erfreulich ist, dass viele mit ihren Kindern kommen“, stellte er die „Familien-Freundlichkeit“ heraus.

„Das Ansehen des Ehrenamtes schrumpft immer mehr“, bedauerte der Vorsitzende am Ende seines Tätigkeitsberichts. Das zeige sich etwa an Aussagen wie, dass sich eine Feuerwehr rentieren müsse. „Die Feuerwehr hat sich schon rentiert, wenn irgendwo ein Leben gerettet worden ist“, sagte der Redner. „Wir sind kein Wirtschaftsunternehmen.“ Deshalb wünschte er sich ein Umdenken, „hin und wieder vor Aussagen nachzudenken und sich zu informieren. Manchmal ist es auch klüger, nichts zu sagen.“

Beifall erhielt auch unser Kassier Max Woppmann, dem Wolfgang Piehler vorzügliche Arbeit bescheinigte. Geprüft hatte er die Unterlagen gemeinsam mit Judith Götz. Die anschließende Entlastung der Vorstandschaft erfolgte ohne Gegenstimme.

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Ehrungen gab es für (von rechts): Markus Zetzl (15 Jahre), Josef Meckl (45 Jahre) und Max Woppmann (Vereinskamerad 2015)

Für 15-jährige Mitgliedschaft zeichnete der Vorsitzende seinen Stellvertreter Markus Zetzl aus. 45 Jahre dabei ist der ehemalige Kommandant Josef Meckl, der in seiner aktiven Zeit schon so manche Auszeichnung erhielt. 60 Jahre sind es bei Josef Striegl. Für seinen herausragenden Einsatz der letzten Jahren danke Pilfusek Max Woppmann. Er habe sich immer bestens um unser leibliches Wohl gekümmert, betonte der Vorsitzende. Dafür erhielt Woppmann die Auszeichnung zum „Vereinskamerad 2014“.

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Es folgte die Neuwahl der gesamten Vorstandschaft. Weiter an der Spitze der Feuerwehr stehen Alexander Pilfusek und Markus Zetzl. Schriftführer bleibt Bernhard Götz. Zum Nachfolger von Max Woppmann als Kassier wählten die Mitglieder Jürgen Schiller. Beisitzer wurden Alexandra Janker, Tobias Dunkl, Achim Helgert und Max Woppmann.

„In unserer Gemeinde sind etwa 40 Prozent der Menschen bei den Feuerwehren engagiert“, hatte Josef Woppmann errechnet. Der zweite Bürgermeister unterstrich die kommunale Pflichtaufgabe in Sachen Brandschutz mit entsprechender Ausrüstung. „Wir dürfen den Leuten die Motivation nicht nehmen“, fand Woppmann und sprach von einer „florierenden Dorfgemeinschaft und einem ehrenamtlichen Engagement sondergleichen“.