Dienstversammlung 2016

am .

  • 160117.Dienstversammlung

Für unseren Kommandanten Andreas Götz „war das Jahr 2015 vor allem durch viele Gerüchte und Diskussionen über die Feuerwehren geprägt“. Er sprach in unserer Dienstversammlung am Sonntag im Vereinslokal „Zur Heimat“ zwar von getroffenen Entscheidungen, aber dennoch nicht endenden Auseinandersetzungen.
„Was ich sehr schade finde, da er somit nicht persönlich Rede und Antwort stehen kann“, bedauerte Götz die Abwesenheit von Bürgermeister Johann Maurer. Absolut positiv bezeichnete er dagegen die abgeschlossenen Aus- und Fortbildungen, ob in den Bereichen Atemschutz, Digitalfunk oder Modulare Truppausbildung. Eingeschlossen war seinen Aussagen zufolge auch die Damengruppe mit Maria Frischholz, Judith Götz, Alexandra Janker, Irene Zant, Kerstin Zetzl und Petra Winklmann als erste weibliche Atemschutzträgerin in der Gemeinde.

„Wir haben jetzt 16 Atemschutzträger, davon sind 13 einsatzbereit“, sagte der Kommandant, der auch auf die absolvierten Leistungsprüfungen, 13 Übungen und Unterrichte sowie Einsätze zurückblickte. Den hohen Ausbildungsstand verdeutlichte er außerdem mit drei Kameraden als Zugführer, vier Gruppenführern, je elf Maschinisten und Absturzsicherungskräften sowie je einem Gerätewart, Atemschutzgerätewart und Leiter des Atemschutzes.
Über die Beförderung zur Oberfeuerwehrfrau freute sich Petra Winklmann. Die meisten Übungen hatte im vergangenen Jahr Alexander Pilfusek (zwölf) besucht. Als Gerätewart bestätigte Götz erneut Peter Janker, als Wart für die Absturzsicherungen Stefan Frischholz und als Jugendwart Günther Kraus jun. Auch für 2016 kündigte unser Kommandant weitere Aus- und Fortbildungsmaßnahmen an.
Nach dem Bericht des erkrankten Jugendwarts hatte die Nachwuchstruppe zehn Übungen und Unterrichte abgehalten und erfolgreich an den Leistungsprüfungen und am Wissenstest teilgenommen. Dazugekommen waren auch gesellschaftliche Aktionen, etwa Wanderungen oder die Mitgestaltung der Adventsfeier.
„Es ist beeindruckend, was hier geleistet wird“, fand Richard Meier. Umso mehr bedauerte der Kreisbrandrat die vom Gemeinderat getroffene Entscheidung, als Standort für das neue TSF-W Georgenberg festzulegen. „Ich bin der Meinung, dass das falsch ist“, sagte er dazu. „Die Feuerwehr Neudorf hat alle Voraussetzungen für ein wasserführendes Fahrzeug.“
Meier wusste aber auch, „dass der Gemeinderat halt nun mal das ausführende Organ ist“. Wert legte der Kreisbrandrat nach der Aussage des Kommandanten, dass ein Gemeinderatsmitglied sich dafür stark mache, der Neudorfer Wehr keine Lehrgänge mehr für Atemschutz zu genehmigen, auf die Feststellung: „So geht das nicht.“ Zusammenfassend appellierte er an alle: „Macht aber trotzdem so weiter! Wir wissen, was wir an euch haben.“