Dienstversammlung 2015

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Andreas Götz machte in unserer Dienstversammlung im Vereinslokal „Zur Heimat“ zwar kein Hehl, über die Entscheidung des Gemeinderats im September, den Antrag auf Kauf eines LF 10 mit Stimmengleichheit abgelehnt zu haben, enttäuscht zu sein, sprach aber dennoch von einem erfolgreichen 2014. „Natürlich akzeptiere ich das Abstimmungsergebnis“, sagte der Kommandant, der seinen Worten zufolge nach intensiven Gesprächen mit dem Bürgermeister mit einem positiven Beschluss gerechnet hatte.

Laut Götz, dessen Genesungswünsche dem erkrankten Ehrenlöschmeister Josef Wolf galten, können wir auf 30 Aktive – darunter sechs Frauen – zählen. Die Stärke habe sich unter anderem bei den Übungen ausgezahlt; schließlich habe im Durchschnitt mehr als die Hälfte teilgenommen. Bestens aufgestellt sei die Feuerwehr auch in puncto Ausbildung. Seine Aussage begründete unser Kommandant mit den Lehrgängen „Atemschutz-Gerätewart“ durch Christoph Striegl und „Atemschutz-Leiter“ (er selbst), dazu weitere Kurse.

Als größten Einsatz 2014 bezeichnete Götz den Brand in Oberrehberg und bedauerte in diesem Zusammenhang Aussagen wie: „Wofür brauchen wir neue Löschfahrzeuge? Die stehen ja eh nur das ganze Jahr herum.“ Deshalb sagte er deutlich: „Dafür habe ich kein Verständnis.“

Im Rückblick auf die sechsjährige Amtszeit sprach der Kommandant von fast ausschließlich positiven Akzenten und freute sich vor allem, die Zahl der Aktiven auf 30 angehoben und eine Damengruppe ins Leben gerufen zu haben. „Beim Atemschutz haben wir den größten Sprung gemacht“, betonte er im Hinblick auf die 13 Atemschutz-Träger. „1999 waren es noch vier.“ Außerdem ging er auf die Ausbildung „Absturzsicherung“ und die erfolgreich absolvierten Leistungsprüfungen ein.
Ein besonderes Lob erhielt stellvertretender Kommandant Achim Helgert, „auf den ich mich immer verlassen konnte“. Umso mehr bedauerte Götz dessen Wunsch, nicht mehr kandidieren zu wollen. Zum Dank übergab er ihm eine Urkunde und ein Geschenk. Summa summarum hob Götz die gute Zusammenarbeit auch mit den Führungskräften im Landkreis und der Gemeinde hervor.

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Die neu ernannten bzw. gewählten und ausgezeichneten Kameraden mit Ehrengästen:
von links nach rechts: Günther Kraus jun., KBI Josef Kres, Peter Janker, Karsten Filchner, Christoph Striegl, KarlHeinz Fleischmann, Achim Helgert, KBR Richard Meier, Andreas Götz, Markus Zetzl, Markus Woppmann, Bernhard Götz, 2. Bgm. Josef Woppmann jun. (es fehlt Peter Meyer)

„Wir haben zehn Feuerwehr-Anwärter, darunter drei Mädchen“, ließ Günther Kraus jun. wissen. Der Jugendwart blickte auf die vielen Aktivitäten im vergangenen Jahr – etwa das Zeltlager, die Aktion „Rama dama“ oder die Ferienaktion – zurück – und freute sich über das erfolgreiche Abschneiden beim Wissenstest. Seinen Informationen zufolge waren insgesamt 40 Stunden Ausbildung angefallen.

In die aktive Wehr nahm der Kommandant Markus Woppmann auf und ernannte ihn zum Feuerwehrmann. Zum Hauptfeuerwehrmann beförderte er Karl Heinz Fleischmann und Peter Meyer. Auszeichnungen erhielten Karsten Filchner für zehn Jahre aktiven Dienst sowie Markus Zetzl, der bereits seit 30 Jahren aktiv ist. Alle zwölf Übungen und Unterrichte 2014 besucht hatten 2014 Bernhard Götz und Günther Kraus jun.

Andreas Götz, der für weitere sechs Jahre an der Spitze der aktiven Truppe steht, erhält künftig Unterstützung durch den ehemaligen Kommandanten und Zugführer Christoph Striegl. Gerätewart bleibt Peter Janker, Jugendwart Günther Kraus jun. Um die Absturzsicherung kümmert sich weiterhin Stefan Frischholz.
„Das waren beeindruckende Berichte“, meinte Richard Meier, der von einer hervorragenden Arbeit und besten Ausbildungsstand – „es ist alles vorhanden“ - in Neudorf sprach. „Wir wissen, was wir an euch haben“, sagte der Kreisbrandrat und hoffte auf eine zukunftsweisende Entscheidung des Gemeinderats bei Ersatz- und Neubeschaffungen.