Ehrenzeichen 2013

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  • 20130920__Ehrenzeichen

Stellvertretender Landrat Andreas Meier, Bürgermeister Johann Maurer und Kreisbrandmeister Karlheinz Budnik wissen den Einsatz der Feuerwehrleute zu schätzen und haben das bei der Verleihung von Feuerwehr-Ehrenzeichen am Freitagabend im Sitzungssaal des Rathauses mehrfach betont. Meier und Budnik sprachen sich dabei auch für eine zeitgemäße Ausrüstung der Wehren aus.

 

Im Mittelpunkt der Feierstunde standen Manfred Braun (Feuerwehr Neuenhammer), Josef Helgert (Neudorf), Josef Käs, Bernhard Plödt und Erwin Reber (Waldkirch), die seit 40 Jahren aktiven Dienst leiten. Dazu kamen mit Andreas Götz der federführende Kommandant der gemeindlichen Feuerwehren sowie Stefan Frischholz, Jürgen Schiller, Arnold Woppmann (alle Neudorf) und Gerhard Volkmer (Neuenhammer). Die stehen seit 25 Jahren sozusagen „im Brennpunkt“.

„Ehrungen, das ist, wenn die Gerechtigkeit einen liebenswürdigen Tag hat“, zitierte Maurer den früheren Bundeskanzler Konrad Adenauer und sprach daher von einem solchen Tag. „Denn es werden Bürger aus unserer Mitte ausgezeichnet, die für ihre Mitmenschen im wahrsten Sinne durchs Feuer gehen und in vielen Notsituationen helfen.“ Für den Rathauschef käme ohne die sogenannte„Taskforce“ Hilfe oft nicht mehr rechtzeitig. „Sie alle tun das, weil es ihrer Lebensphilosophie entspricht“, würdigte er die Leistungen der Frauen und Männer, für die das Handeln für die Allgemeinheit selbstverständlich sei.

Maurer nannte ehrenamtliches Tun einen zentralen Faktor für die Lebensqualität und Demokratie und bezeichnete die Feuerwehren als älteste Bürgerinitiative der Welt. In Bezug auf die finanziell begrenzten Mittel der Gemeinde bedankte er sich bei den Feuerwehren, „die bei eigentlichen kommunalen Pflichtaufgaben schon einige Male in die Vereinskasse gegriffen und ihren Beitrag geleistet haben“. Laut Andreas Meier decken die Feuerwehren ein breites Spektrum ab, wobei die Aktiven nahezu rund um die Uhr mit großem Idealismus und Verantwortung im Einsatz seien. „Lob und Dank sind aber auch Ansporn“, wusste der stellvertretende Landrat um die Grundeinstellung der Feuerwehrfrauen und -männer, „die oft eigene Interessen zurückstellen“. Das gilt für ihn umso mehr, „weil Freizeit ein hohes Gut ist, Belastung und Stress zunehmen“.

Meier unterstrich auch den hohen Ausbildungsstandard und appellierte an die Jubilare, Wissen und Erfahrung weiterzugeben. „Wir leisten uns keinen Luxus“, sagte er im Hinblick auf das erforderliche Equipment und betonte: „Die notwendigen Fahrzeuge und Ausrüstungsgegenstände sind für Hilfeleistungen absolut erforderlich. Eine zeitgemäße Ausstattung sind wir der Bevölkerung schuldig. Es geht schließlich auch darum, Leben zu retten.“

Das unterstrich auch Budnik, als er der Gemeinde für die Bereitstellung der Mittel dankte. „Eine gute Ausrüstung ist auch wichtig, um die Feuerwehr-Struktur in der jetzigen Form erhalten zu können“, meinte der Kreisbrandmeister, der auf das Entstehen der Feuerwehren zurückblickte und von einem „Netzwerk, auf das wir gerne zurückgreifen“, sprach. Budnik wusste aber auch, „dass die Feuerwehren schon viele Reformen und Stürme überstanden haben“. Wie Meier und Maurer würdigte er die Leistungen der Geehrten.